Was ist die Idee?
In Stuttgart gibt es viele queere Menschen, und viele, die sich engagieren und
„Stuttgart braucht ein Regenbogenhaus!“
mit den Antworten von 750 Personen und 59 Organisationen
Wie könnte das Haus aussehen?
Ab 2022 wurde im Projekt ein Konzept für das Regenbogenhaus erarbeitet, in offenen Arbeitsgruppen mit interessierten Menschen aus den LSBTIQA* Communities Stuttgart.
Das Café bildet das lebendige Bindeglied des gesamten Hauses und soll grundsätzlich offen für alle
Interessierten sei. Gleichzeitig soll es jedoch als dezidiert queerer Ort erkennbar sein, der einladend auf
queere Menschen wirkt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass versucht wird, mög-
lichst Personen aus den LSBTIAQ* Communities zu beschäftigen, die sich mit den Werten des Hauses
identifizieren und diese aktiv umsetzen. So kann sichergestellt werden, dass queere Menschen einen Ort
betreten, der von Peers geführt und gestaltet ist. Für das Café sollen ebenfalls Awareness- und Achtsam-
keitsregeln erarbeitet werden, die klar und sichtbar für alle kommuniziert werden. Hierzu gehören neben
einer Verpflichtung zu diskriminierungsfreiem Umgang miteinander auch bspw. das Bewusstsein für
strukturell-rassistische Diskriminierungen und die Reflektion der eigenen Positionalität und Privilegien.
Das Café soll nicht profitorientiert wirtschaften. Es sollte mit möglichst niedrigen Preisen auch
Menschen mit kleinem Geldbeutel den Zugang ermöglichen und die Möglichkeit bieten, sich dort ohne
Konsumzwang aufhalten zu können. Angedacht sind in diesem Zuge ebenfalls Food-Sharing-Angebote
sowie ein solidarisches Bezahlsystem (zum Beispiel können finanziell besser gestellte Menschen eine
zweite Tasse Kaffee „mitkaufen“, die sich andere dann nehmen können). Alle Bereiche des Cafés sollen
barrierearm gestaltet werden, inklusive einer „Toilette für alle“, einer Leseecke, Bibliothek und niedrig-
schwelliger Zugang zu den LSBTIQA* Communities.