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WORUM ES GEHT

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Online-Veranstaltung am 22.7.21 um 19:00 Uhr im Rahmen der CSD Kulturtage

Die Bedarfserhebung zum Regenbogenhaus Stuttgart ist in vollem Gange, der erste Zwischenbericht liegt vor, verschiedenste Interviews wurden geführt und in Kooperation mit der Hochschule der Medien gab es zwei Innovationsworkshops. An der Online-Umfrage haben sich rund 750 Einzelpersonen und knapp 60 Organisationen beteiligt und mit über 90% für ein Regenbogenhaus ausgesprochen. Für die weitere Planung ist die zentrale Frage, wie mit dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Sichtbarkeit und Schutzraum umgegangen werden kann. Dazu wollen wir ins Gespräch kommen.

Gäste:

Prof. Dr. Robin Bauer, Professur für Wissenschaftstheorie und Theorien der Diversität, DHBW Stuttgart

Andreas Hofer, Intendant der Internationalen Bauausstellung Stuttgart

Ulrike Mößbauer, Stadt München, Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LGBTIQ*

Marion Römmele, FETZ Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.

 

Moderation:

Philine Pastenaci, Projektleitung Regenbogenhaus

Joachim Stein, Vorstandsmitglied Weissenburg e.V. (Projektträger Regenbogenhaus)

Link zur Aufzeichnung: https://www.youtube.com/watch?v=VLJKaS38Znk

Am 26. April 2021 wurden die ersten Ergebnisse der Projektstudie bei der zweiten Sitzung des „Fachbeirat Regenbogenhaus“ präsentiert. Insgesamt haben sich rund 750 Einzelpersonen und knapp 60 Organisationen an der Onlineumfrage beteiligt. Besonders freuen wir uns über die gut 90% Zustimmung, die sich in der Onlineumfrage für das Projekt Regenbogenhaus gezeigt haben und bedanken uns herzlich bei allen, die sich die Zeit genommen haben daran teilzunehmen. Momentan finden ergänzend dazu Interviews statt, die voraussichtlich Ende Mai 2021 abgeschlossen sein werden. Wichtigster Punkt In der weiteren Planung wird die Klärung des Spannungsverhältnis zwischen dem Bedürfnis nach Schutzraum mit dem nach Sichtbarkeit und Interaktion mit der Stadtgesellschaft. Außerdem werden die Themen Inklusion und diskriminierungsfreier Raum eine wichtige Rolle spielen. Näheres zu den aktuellen Ergebnissen finden Sie hier.

Seit 1. Februar bis 31. März 2021 ist unsere Online Umfrage bereit ausgefüllt zu werden. Wir freuen uns über alle Beiträge!

Vielfältige Sichtweisen und Impulse sollen dazu beitragen, dass ein Regenbogenhaus in Stuttgart ein attraktiver Ort für viele Menschen und Gruppen wird. Wir wünschen uns einen offenen Ort der Begegnung, des Austauschs, der vielfältigen Kultur und kurzer Arbeits- und Kommunikationswege für haupt- und ehrenamtlich Engagierte, einen diskriminierungsfreien Raum an dem Inklusion und Barrierefreiheit selbstverständlich sind, der gleichzeitig persönliche Beratung und verlässlichen Schutz anbietet. Das Regenbogenhaus soll einen Beitrag leisten, Stuttgart als weltoffene, solidarische und vielfältige Stadt mit Mut und Engagement weiter voranzubringen und den Dialog und die Begegnung mit der Stadtgesellschaft fördern.

 

Wenn Sie Teil einer Organisation oder Gruppe sind und als solche antworten möchten, wir haben einen gesonderten Fragebogen für Organisationen, schreiben Sie uns gerne für den Link und weitere Informationen. Ein weiterer Online Fragebogen in leichter Spache ist in arbeit. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Seit Jahrzehnten gibt es in der Landeshauptstadt Stuttgart eine engagierte Community aus lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren (LSBTTIQ) Menschen, die sich für mehr Sichtbarkeit, Respekt und Wertschätzung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt einsetzen. Dieses strukturierte, aufgeschlossene und professionelle Wirken hat zu einer breiten Vernetzung und vielen Kooperationen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen geführt.

Um diese Arbeit weiter zu entwickeln und vorhandene Ressourcen und Angebote zu bündeln, soll geprüft werden, ob ein „Regenbogenhaus“ als offener Ort der Begegnung, des Austauschs, der vielfältigen Kultur und kurzer Arbeits- und Kommunikationswege für haupt- und ehrenamtlich Engagierte, aber auch der persönlichen Beratung und des verlässlichen Schutzes in der Landeshauptstadt realisierbar ist. Dafür wurden im Rahmen des kommunalen Doppelhaushalts 2020/2021 finanzielle Mittel für eine Projektstudie zur Verfügung gestellt.